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Lehrergesundheit in Gefahr: Wie können Fortbildungen die Rettung sein?

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Fortbildungen
Lehrer*innen-gesundheit

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Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer

Sie finden auf dieser Internetpräsenz Fortbildungen zur Lehrergesundheit als Angebote für Ihre SchiLF, Ihren Lehrergesundheitstag, Schulentwicklungstag oder Pädagogischen Tag oder auch als mehrmodulige Fortbildungsreihen.

Neben den klassischen Themen an Fortbildungen zur Lehrergesundheit im Sinne von Stressmanagement (wie Regeneration, Achtsamkeit, Entspannung, Burnout Prävention, Resilienz) finden Sie hier auch Fortbildungs-Angebote zum Thema Classroom-Management, Kollegiale Fallberatung, Teamentwicklung und Schulentwicklung, sowie auch weitere Themen meiner Referent*innen wie bspw. Stimmtraining.

Fortbildungen zur Lehrergesundheit für Lehrer und Lehrerinnen zum Thema Stress- und Burnoutprävention werden zunehmend relevanter.

Die Gesundheit bzw. die Beeinträchtigung und Gefährdung der Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern in Deutschland ist nun schon seit Jahren Thema in Politik und Forschung. Grundlegende flächendeckende Veränderungen in der Ausbildung und den Arbeitsbedingungen von Lehrpersonen für mehr Lehrergesundheit sind dabei leider (noch) nicht erfolgt. Im Gegenteil, spricht man mit Lehrerinnen und Lehrern, so hört man aus allen Schulformen und auch allen Bundesländern, dass die Belastungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind.

Zu Gute zu halten ist, dass die Sensibilisierung und Aktzeptanz für das Thema Fortbildungen zur Lehrergesundheit deutlich Verbreitung gefunden hat. 

Lehrkräfte besonders belastet

Die Gesundheit von Lehrkräften steht unter enormem Druck. Stress, Überforderung und Burnout sind alarmierende Realitäten im Schulalltag. Doch es gibt Hoffnung.

Gezielte Fortbildungen zur Lehrergesundheit können den Wendepunkt markieren. Sie bieten Strategien zur Stressbewältigung und fördern die Resilienz im herausfordernden Schulumfeld.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie belastet sind Lehrkräfte wirklich?

  2. Welche Rolle spielt die Work-Life-Balance?

  3. Warum sind Verwaltungsaufgaben so zeitintensiv?

  4. Wie können Konflikte mit Schülern und Eltern bewältigt werden?

  5. Welche Auswirkungen haben Spannungen im Kollegium?

  6. Wie gehen Lehrkräfte mit Leistungsunterschieden um?

  7. Welche gesundheitlichen Folgen hat der Lehrerberuf?

  8. Fazit

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Lehrkräfte leiden unter hohem Arbeitspensum und Zeitdruck.

  • Fehlende Work-Life-Balance führt zu Stress und Erschöpfung.

  • Verwaltungsaufgaben belasten zusätzlich zur pädagogischen Arbeit.

  • Konflikte mit Schülern und Eltern stellen erhebliche Belastungen dar.

  • Spannungen im Kollegium sind häufige Stressquellen.

  • Große Leistungsunterschiede der Schüler erfordern hohe Anpassungsfähigkeit.

Wie belastet sind Lehrkräfte wirklich?

Das Arbeitspensum von Lehrkräften hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Eine Studie der Robert Bosch Stiftung aus dem Jahr 2023 zeigt, dass fast 90% der Lehrkräfte eine stetig wachsende Aufgabenlast bewältigen müssen1. Diese Entwicklung führt zu einer massiven Überforderung im Schulalltag.

Der Zeitdruck, unter dem Lehrkräfte stehen, ist enorm:

  • Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung

  • Korrekturen und Bewertungen

  • Elterngespräche und Konferenzen

  • Schulentwicklung und Fortbildungen

Die Folgen dieser Belastung sind gravierend. Viele Lehrkräfte berichten von chronischem Stress, Erschöpfungszuständen und einem erhöhten Risiko für Burnout. Eine Studie der Universität Lüneburg aus dem Jahr 2024 ergab, dass 76% der befragten Lehrkräfte regelmäßig Symptome von Überarbeitung zeigen2.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sind gezielte Fortbildungen zur Lehrergesundheit unerlässlich. Seminare zum Zeitmanagement und zur Stressbewältigung können Lehrkräften helfen, ihre Arbeitsbelastung besser zu bewältigen und ihre Gesundheit zu schützen.

Welche Rolle spielt die Work-Life-Balance?

Die Trennung zwischen Beruf und Privatleben stellt für viele Lehrkräfte eine große Herausforderung dar. Die Arbeit endet oft nicht mit dem Schulschluss, sondern setzt sich zu Hause fort. Dies führt zu einer massiven Beeinträchtigung der Work-Life-Balance.

Folgende Faktoren erschweren die Erholung:

  • Korrekturen und Unterrichtsvorbereitung am Wochenende

  • Ständige Erreichbarkeit für Eltern und Kollegen

  • Mentale Beschäftigung mit schulischen Problemen in der Freizeit

Eine Umfrage des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) aus dem Jahr 2024 zeigt, dass 82% der Lehrkräfte Schwierigkeiten haben, in ihrer Freizeit abzuschalten3. Dies führt zu einer erhöhten Stressbelastung und verminderter Erholungsqualität.

Fortbildungen zur Verbesserung der Work-Life-Balance können hier Abhilfe schaffen. Workshops zur Grenzsetzung und Selbstfürsorge helfen Lehrkräften, ihre Freizeit bewusster zu gestalten und Erholungsphasen effektiver zu nutzen. Resilienztrainings stärken zudem die psychische Widerstandsfähigkeit und fördern einen gesunden Umgang mit beruflichen Herausforderungen.

Warum sind Verwaltungsaufgaben so zeitintensiv?

Verwaltungsaufgaben stellen für viele Lehrkräfte eine zusätzliche Belastung dar, die wertvolle Zeit und Energie von der pädagogischen Arbeit abzieht. Die Komplexität und der Umfang dieser Aufgaben haben in den letzten Jahren stark zugenommen.

Zeitintensive Verwaltungstätigkeiten umfassen:

  • Dokumentation von Schülerleistungen und -verhalten

  • Erstellung von Förderplänen und Gutachten

  • Organisation von Schulveranstaltungen und Klassenfahrten

  • Teilnahme an Konferenzen und Arbeitsgruppen

Eine Studie des Deutschen Lehrerverbands aus dem Jahr 2024 ergab, dass Lehrkräfte durchschnittlich 9,3 Stunden pro Woche für Verwaltungsaufgaben aufwenden4. Dies entspricht etwa einem Viertel ihrer Gesamtarbeitszeit.

Die Bürokratie im Schulalltag führt oft zu Frustration und dem Gefühl, die eigentliche pädagogische Arbeit zu vernachlässigen. Fortbildungen zum effizienten Umgang mit Verwaltungsaufgaben können Lehrkräften helfen, diese Herausforderung besser zu bewältigen. Schulungen zu digitalen Tools und Zeitmanagement-Techniken ermöglichen es, administrative Aufgaben effektiver zu erledigen und mehr Zeit für den Unterricht zu gewinnen.

Wie können Konflikte mit Schülern und Eltern bewältigt werden?

Auseinandersetzungen mit Schülern oder Eltern gehören zu den größten Stressfaktoren im Lehrerberuf. Diese Konflikte können von einfachen Meinungsverschiedenheiten bis hin zu schwerwiegenden Problemen reichen, die rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Häufige Konfliktursachen sind:

  • Uneinigkeit über Leistungsbewertungen

  • Disziplinarische Maßnahmen

  • Unterschiedliche Erziehungsvorstellungen

  • Kommunikationsprobleme

Eine Umfrage der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aus dem Jahr 2024 zeigt, dass 68% der Lehrkräfte regelmäßig Konflikte mit Eltern als belastend empfinden5. Gleichzeitig geben 73% an, dass sie sich für den Umgang mit solchen Situationen nicht ausreichend qualifiziert fühlen.

Fortbildungen im Bereich Konfliktmanagement und Kommunikation können Lehrkräfte stärken. Workshops zu Deeskalationstechniken und interkultureller Kompetenz verbessern die Fähigkeit, schwierige Gespräche konstruktiv zu führen. Seminare zum Thema „Schwierige Schüler“ bieten konkrete Handlungsstrategien für den Umgang mit herausforderndem Verhalten im Klassenzimmer.

Ein professionelles Classroommanagement, das in speziellen Fortbildungen vermittelt wird, kann präventiv wirken und das Auftreten von Konflikten reduzieren. Dabei lernen Lehrkräfte, wie sie eine positive Lernumgebung schaffen und Beziehungen zu Schülern und Eltern wertschätzend gestalten können.

Welche Auswirkungen haben Spannungen im Kollegium?

Konflikte innerhalb des Lehrerkollegiums oder mit der Schulleitung können erhebliche negative Auswirkungen auf das Arbeitsklima und die Gesundheit der Lehrkräfte haben. Diese Spannungen beeinträchtigen nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch die Motivation und Leistungsfähigkeit des gesamten Teams.

Typische Ursachen für Konflikte im Kollegium sind:

  • Unterschiedliche pädagogische Ansätze

  • Ungleiche Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten

  • Mangelnde Anerkennung und Wertschätzung

  • Kommunikationsprobleme und Missverständnisse

Eine Studie des Instituts für Präventivmedizin der Universität Rostock aus dem Jahr 2024 zeigt, dass 62% der Lehrkräfte Spannungen im Kollegium als signifikanten Stressfaktor wahrnehmen6. Besonders belastend wird dabei die fehlende Unterstützung durch Vorgesetzte empfunden.

Fortbildungen zur Teambildung und Kommunikation können hier Abhilfe schaffen. Workshops zur kollegialen Fallberatung fördern den professionellen Austausch und die gegenseitige Unterstützung. Seminare zum Thema „Führung und Zusammenarbeit“ helfen Schulleitungen, ein positives Arbeitsklima zu gestalten und Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

Die Entwicklung einer wertschätzenden Schulkultur, in der offene Kommunikation und gegenseitige Unterstützung gelebt werden, ist entscheidend für die Gesundheit und Zufriedenheit der Lehrkräfte. Fortbildungen, die diese Aspekte in den Fokus rücken, können einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Schulklimas leisten.

Wie gehen Lehrkräfte mit Leistungsunterschieden um?

Die große Heterogenität in den Leistungen der Schüler stellt Lehrkräfte vor enorme Herausforderungen. Die Notwendigkeit, den Unterricht an die unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten anzupassen, erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und zusätzlichen Aufwand.

Herausforderungen durch Leistungsunterschiede:

  • Individuelle Förderung bei gleichzeitiger Beachtung des Lehrplans

  • Erstellung differenzierter Unterrichtsmaterialien

  • Bewertung und Benotung unter Berücksichtigung individueller Fortschritte

  • Integration von Schülern mit besonderen Bedürfnissen (Inklusion)

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2024 zeigt, dass 78% der Lehrkräfte die zunehmende Heterogenität in den Klassen als große Belastung empfinden7. Besonders herausfordernd wird dabei die Kombination aus Leistungsunterschieden, kultureller Vielfalt und unterschiedlichen sozialen Hintergründen wahrgenommen.

Fortbildungen zur Binnendifferenzierung und zum Umgang mit Heterogenität können Lehrkräfte unterstützen, diese Herausforderungen besser zu bewältigen. Workshops zu inklusivem Unterricht und zur Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund vermitteln konkrete Strategien für den Umgang mit Vielfalt im Klassenzimmer.

Digitale Tools und innovative Unterrichtsmethoden, die in speziellen Fortbildungen vorgestellt werden, können helfen, den Unterricht flexibler zu gestalten und individueller auf die Bedürfnisse der Schüler einzugehen. Dabei ist es wichtig, dass Lehrkräfte lernen, diese Methoden effizient einzusetzen, ohne sich selbst zu überfordern.

Welche gesundheitlichen Folgen hat der Lehrerberuf?

Der Lehrerberuf geht mit erheblichen gesundheitlichen Risiken einher, die sowohl körperliche als auch psychische Aspekte umfassen. Die Kombination aus hoher Arbeitsbelastung, emotionalem Stress und ungünstigen Arbeitsbedingungen kann zu einer Vielzahl von Beschwerden führen.

Häufige gesundheitliche Probleme bei Lehrkräften:

  • Rückenschmerzen und Haltungsschäden

  • Stimmprobleme und Erkrankungen der Atemwege

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Schlafstörungen und chronische Erschöpfung

  • Depressive Verstimmungen und Angstzustände

Eine Langzeitstudie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2024 zeigt, dass Lehrkräfte im Vergleich zu anderen Berufsgruppen überdurchschnittlich häufig an psychischen Erkrankungen leiden8. Die Burnout-Rate unter Lehrern liegt demnach 60% über dem Durchschnitt der Erwerbstätigen.

Fortbildungen zur Gesundheitsförderung können Lehrkräfte dabei unterstützen, präventiv gegen diese Risiken vorzugehen. Seminare zu Stressmanagement und Achtsamkeit vermitteln Techniken zur Entspannung und mentalen Stärkung. Workshops zur ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes und zur Stimmhygiene können helfen, körperliche Beschwerden zu reduzieren.

Besonders wichtig sind auch Fortbildungen, die Lehrkräfte für die Anzeichen von Überlastung und Burnout sensibilisieren. Frühzeitiges Erkennen und gezielte Gegenmaßnahmen können helfen, schwerwiegende gesundheitliche Folgen zu vermeiden.

Fazit

Die Gesundheit von Lehrkräften steht vor enormen Herausforderungen. Von hoher Arbeitsbelastung über Konflikte bis hin zu körperlichen Beschwerden – die Risiken sind vielfältig. Gezielte Fortbildungen zur Lehrergesundheit können hier einen entscheidenden Beitrag leisten. Sie vermitteln nicht nur Strategien zur Stressbewältigung und Gesunderhaltung, sondern stärken auch die Resilienz und Professionalität der Lehrkräfte.

Für Schulen und Bildungssysteme ist es unerlässlich, die Gesundheitsförderung von Lehrkräften als zentrales Thema zu erkennen und entsprechende Angebote bereitzustellen. Nur mit gesunden und motivierten Lehrkräften kann qualitativ hochwertiger Unterricht gewährleistet werden. Investitionen in die Lehrergesundheit sind somit Investitionen in die Zukunft unseres Bildungssystems.

Gesundheit ist erlernbar

So wie Krankenhauspersonal ganz anders Händehygiene betreiben muss, als viele andere Berufe, müssen Lehrer in besonderem Maße Psycho-Hygiene betreiben. Das erlernt sich jedoch schwieriger als professionelles Händewaschen und lässt sich auch schlechter kontrollieren (und das erst einmal im Sinne der Selbstkontrolle „Mache ich das so richtig?“). Vor allem jedoch wird die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Lehrergesundheit und damit der Stress- und Burnout Prävention dann doch den einzelnen Schulen und dann oft auch jeder Lehrperson selbst überlassen.

Angesichts der ohnehin hohen Selbstorganisation der Arbeit bei Lehrern, die (wohlgemerkt bei weniger Freiheit der Selbstgestaltung) der von Selbstständigen gleichkommt, fällt das Thema Stressprävention und Gesundheitsförderung leider oft hinten runter – denn schließlich geht es um unsere Kinder und Jugendlichen und damit um unsere Zukunft. Mehr oder weniger unbewusst (und langfristig natürlich sehr ungünstig für das Wohlergehen unserer Schülerinnen und Schüler), wird hierfür jedoch die eigene Gesundheit von vielen Lehrpersonen hintenangestellt. Lehrpersonen haben Lehrergesundheit nicht als Fach gehabt.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass Gesundheit quasi erlernbar ist. Die Prävention, die Lehrpersonen betreiben müssen und auch wollen (nur leider ohne Unterstützung oft nicht schaffen) ist ein guter und gesunder Umgang mit Stress. Denn Stress werden wir immer erleben, Schule ist ohne Stress ebenso undenkbar wie ein Leben ohne Stress. Akute Stressreaktionen sind für unseren Körper und Geist tatsächlich auch völlig unproblematisch und gesundheitlich ungefährlich. Es darf nur nicht zu Dauer-Stress werden, wir sprechen dann von chronischem Stress, der unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden beeinträchtigt, sowie unsere Interaktionskompetenz und damit unsere Professionalität schwächt. Lehrergesundheit bedeutet insofern nicht die Abwesenheit von Stress, sondern einen guten und gesunden Umgang mit Stress zu erlangen.

Lehrpersonal stärken

Mittlerweile wissen wir (auch Dank der Neurowissenschaften) ziemlich gut, welche Hormone beim Stressaktivierungssystem ausgeschüttet werden und welche wiederum eine tragende Rolle beim Selbstberuhigungssystem spielen, das wiederum auch eng im Zusammenspiel mit unserem Oxytozin-System steht. So wie wir für manche Tätigkeiten unterschiedliche Fertigkeiten trainieren können, um eine Aufgabe dann kompetent ausführen zu können, können wir auch diese Systeme in unserem Gehirn trainieren, so dass diese mit der Zeit auch immer kompetenter werden und wir Selbstwirksamkeitserfahrungen im Umgang mit Stress und Belastungen erfahren.

Unsere Schullandschaft muss sich dringend verändern. Das kann und wird aber nur unter Einbezug der in Schule tätigen Akteure nachhaltig gelingen. Hiervon haben viele, wenn nicht sogar die meisten, aktuell kaum noch Kraft und Energie um Schulentwicklungsprozesse voran zu treiben und neue Maßnahmen einzuführen oder umzusetzen.

Insofern kann es ein sinnvoller Schritt sein, die Gesundheit und damit die Belastbarkeit von Lehrpersonen zu fördern. Welche Möglichkeiten und Ideen in den Bereichen Stressmanagement, Classroom-Management und Teamentwicklung ich Ihnen auf Basis meines Kompetenzprofils anbieten kann, möchte ich Ihnen gerne hier auf meiner Internetpräsenz vorstellen.

Neben den bisher angesprochenen Maßnahmen zur Verhaltensprävention, kommt auch der sogenannten Verhältnisprävention eine wichtige Rolle zu. Aufgrund des ständigem Wandels, den Schule unterworfen ist, muss eine Schule auch immer Schulentwicklung betreiben und ihre Prozesse, Abläufe, Regeln und Absprachen regelmäßig prüfen und weiter entwickeln. Gerne unterstütze ich Sie mit meinem Team auch bei der Durchführung von Schulentwicklungstagen oder der Begleitung von Schulentwicklungsprozessen.

Ich lade Sie ein auf dieser Seite zu stöbern und gerne auch unverbindlich mit mir in Kontakt zu treten, um ggfs. auch passgenaue Angebote/ Maßnahmen für Sie und Ihre Schule zum Thema Lehrergesundheit zu entwickeln.

Ein paar weitere Informationen über mich und meinen Werdegang habe ich Ihnen hier zusammengestellt.

Stark im Stress

Das Training für einen guten und gesunden Umgang mit Stress und Emotionen

Das Training Stark im Stress (Eckert, Tarnowski 2017) bietet eine gute Grundlage für die Ableitung verschiedener Schwerpunkte für Ihre Fortbildung(en) zum Themenbereiche Lehrergesundheit/ gesunde Schule. 

Es basiert auf aktuellen neurowissenschaftlichen Kenntnissen und psychologischen Theorie-Ansätzen und wird fortlaufend weiterentwickelt und mit weiteren Übungen angereichert. Die 1. Auflage des Trainermanuals erschien 2017 bei BELTZ.

Zum Training Stark im Stress gehört auch ein Online-Training und sowie eine Trainings-App zur Unterstützung der Anwendung im Alltag.

Über mich

Dr. Torsten Tarnowski
Torsten Tarnowski

Seit fast 15 Jahren führe ich mittlerweile Fortbildungen mit Kollegien aller Schulformen in fast allen Bundesländern durch. Bereits während und auch nach meinem Studium wirkte ich in verschiedenen Forschungsprojekten zur Lehrergesundheit mit und begann auch schon bereits während meines Studiums Seminare und Trainings in der universitären Lehramtsausbildung durchzuführen. Gelegentliche Schulleitungscoachings und mehrere Schulentwicklungstage runden meine Erfahrungen und Kenntnisse der Situationen in vielen Schulen ab.

In meiner Tätigkeit Menschen und insbesondere Lehrpersonen dabei zu unterstützen insgesamt mehr Zufriedenheit, Gelassenheit, Gesundheit und Lebensfreude zu erlangen erfahre ich eine hohe Sinnhaftigkeit meines Tuns. Seelisch gesunde Lehrer*innen sind ohne Frage bessere Pädagog*innen als gestresste Lehrer*innen. Ich bin selbst Vater zweier wundervoller Töchter und weiß, wie wichtig Sie als Bezugspersonen für unsere Kinder sind und wie viel besser das Lernen in der Schule klappt, wenn Kinder und Jugendliche sich dort wohl fühlen. Hierfür möchte ich Sie stark machen und ein Stück auf Ihrem Weg zu mehr Lehrergesundheit begleiten.

Studium Diplom Erziehungswissenschaften/ Sozialpädagogik

Promotion in Pädagogischer Psychologie an der Leuphana Universität Lüneburg

Dozententätigkeit in der universitären Lehramtsausbildung (2007 – 2014)

Fortbildungen an Schulen seit 2010

Gründung und Geschäftsführer Institut LernGesundheit 2015

Konzeption des Stress- und Emotionsregulations-Trainings „Stark im Stress“  – veröffentlicht 2017 bei BELTZ

Online-Training Stark im Stress – www.training-sis.de

Doktorand und Lehrling von Prof. (em.) Dr. Bernhard Sieland seit 2008

Dorfkind – Schulzeit an der KGS Bad Bevensen

Studium & Promotion in Lüneburg an der Leuphana Universität

Seit 2007 mit der besten Frau der Welt verheiratet

Seit 2012 wohnhaft in Lüneburg – Stadtrand

2 wundervolle Töchter und 1 Katze

 

Bouldern – Radfahrer – Naturverbunden – Haus und Garten

Kontakt aufnehmen

Lassen Sie uns gerne gemeinsam besprechen, wie Sie sich Ihre schulinterne Lehrerfortbildung vorstellen und schreiben mir eine kurze Nachricht oder rufen Sie gerne einfach direkt an: 0151 – 50 87 20 11